Archiv der Kategorie: Wahnsinn

Auf dem Tablett serviert!

„Komm‘ ich jetzt ins Fernsehen?“ „Nicht ganz.“

Der Stern war bei den Elbkumpels und uns in der Domschänke zu Gast, um den Artikel im der aktuellen Heft für die eMagazine-Ausgabe mit etwas Bewegtbildern anzufüttern. Mit einem iPad oder einem Android-Tablet könnt ihr Euch den Bericht ansehen. Und hier ist er für alle „Normal“-User.

Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem aktuellen Stern. Filialisten sind darauf nicht zu sehen.

Armageddon

Die Situation im deutschen Einzelhandel ist nicht immer rosig. So mussten wir vor einiger Zeit von den Problemen bei Karstadt berichten. Ganz im Gegensatz dazu können wir dem Media Markt Hamburg-Altona für diese sinnvolle, gemeinsame Produktplatzierung ein großes Lob aussprechen.

+++ Neue Filial-Fahne der Öffentlichkeit präsentiert +++ Stargast Hans Sarpei +++ Hamburg im Freudentaumel +++

Die Schalker Filiale Hamburg präsentierte am 27. August 2012 erstmals ihre neue Blockfahne im Karstadt Sporthaus an der Mönckebergstraße der interessierten Öffentlichkeit. Dieses Ereignis ließ sich der Filial-Freund Hans Sarpei nicht nehmen und schaute persönlich vorbei. Der stellvertretende Filialleiter Johannes K. freute sich: »Unser Ziel ist klar: Hamburg wird blau-weiß. Wir freuen und bedanken uns bei Hans Sarpei, dass er unsere Aktion unterstützt und zu diesem Event extra nach Hamburg gekommen ist. Danke auch an Karstadt, die uns hier einen angemessenen Rahmen für die Präsentation unserer neuen Fahne zur Verfügung stellten. Nur an der Hintergrundoptik hätten sie noch etwas arbeiten können…«

Auch Hans Sarpei zeigt sich hocherfreut: »Wow! „Filiale“ hat ja sogar zwei L im Namen! Und ihr tragt Krawatten.« (Zitat nicht verifiziert)

 

„Vision königsblaues Indien“

Die andauernde Sommerpause hat eine kleine Delegation der Schalker Filiale Hamburg dafür genutzt eine der weltweit am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften zu besuchen. Mit Indien war einer der ökonomisch aufstrebenden BRIC-Staaten das Ziel. Durch die Businessreise unter dem provokativen Claim „Royalblue knows no border!“ sollte eruiert werden, inwiefern die Schalker Filiale Hamburg diesen Emerging Market als Ankerpunkt für seine weitere Expansion in Richtung Asien etablieren kann.

Nach der Rückkehr des Abgesandten Chief Consultant for Southasian Expansion zeigte sich dieser sehr zufrieden über die ersten gemachten Schritte auf dem stark bevölkerten indischen Subkontinent: „Schalke und im speziellen die Filiale sind hier natürlich noch nicht in aller Munde, aber wir haben uns gerade vor diesem Hintergrund zunächst darauf konzentriert auch an den entlegensten Stellen im indischen Teil des Himalaya-Gebirges unsere Corporate Identity in Form unserer Branding-Tags möglichst weitflächig zu verbreiten.“

Dies ist jedoch nur der Anfang und weiterführende Maßnahmen sind von der extra eingerichteten Task Force „Filiale Hindustan“ bereits eingeleitet worden. Demzufolge bleibt in Anlehnung an ein berühmtes Zitat des indischen Nationalhelden Mahatma Gandhi (1869-1948) bereits jetzt festzuhalten: Es gibt keinen Weg zu Schalke, denn Schalke ist der Weg!

 

Gifhorn wird blau-weiß

Wow! Die Tennisspieler des TC Grün Weiß Gifhorn v. 1911 e.V. brechen in die Phalanx der Fußball-Ultras ein und platzieren auf deutschen Autobahnrastplätzen rund um die Mühlenstadt in der Südheide ihre Aufkleber. Leider vergaßen die Sportkameraden dabei, auf Qualität zu setzen. Und so wurde durch den Verzicht auf hochwertige, UV-beständige Druckfarben aus dem vormals sicherlich grün-weißen Aufkleber … das da:

Hola! Em dic Lallo. No parlo català. Salut!

Unser geschätzter Mitarbeiter Lallo hat seinen diesjährigen Bildungsurlaub genutzt, um die fußball-ökonomischen Aktivitäten in Barcelona genauer unter die Lupe zu nehmen: Don Bratwurst ist Schalker und betreibt in Barcelona ein Lokal mit allem, was Fußballfans so brauchen: Wurst, Bier und (deutschen) Fußball im TV.

Demnächst wird neben dem Raúl-Trikot ein Shirt der Filiale hängen. Glückauf, Don!

Der Fußball ist der Original-Ball vom 7-1 gegen Leverkusen vom 07.03.12.

Wer ist denn das mit der Schalke-Tasse?

Eine Frage, welche man am Arbeitsplatz doch gerne hört.

Wenn man in einer Stadt mit zwei ortsansässigen teils sympathischen aber auch unsympathischen Fußballvereinen wohnt, muss man sich den Neid ja hart erarbeiten. Konsequentes Auftreten und ein Arbeitsplatz gespickt mit diversen Devotionalien unserer Königsblauen tun da ihr Übriges.

Seit wir letztes Wochenende den Verein mit dem auf der Spitze stehenden Viereck als Emblem, welcher mit seiner Spielstätte unweit der städtischen Müllverarbeitung wohnt, geschlagen haben, ist das Interesse an meiner Tasse gestiegen – wenig Bewunderung, größtenteils aber Unverständnis wurde einem da entgegengebracht.

Seit heute Morgen ist das ganz anders: Als wahre Eurofighter mit einem Comeback aller erster Güte haben wir die nächste Runde erreicht und das hat positiven Eindruck hinterlassen. „Das hat sich aber gelohnt, da hinzufahren“ war von den Kollegen zu hören. Und ja: die nächtliche Tour auf der Autobahn vergessen, die Müdigkeit abgestreift, und mein Mousepad strahlt heute irgendwie noch königsblauer…

Auf die nächste Runde!

Frank

Offener Brief an Nicolas Berggruen

Lieber Herr Berggruen,

seit Oktober 2010 gehören Ihnen die Karstadt-Warenhäuser. Nachdem diese zuvor in ein Insolvenzverfahren schlidderten, versuchen Sie nun also, den Konzern mit 89 Waren- und 27 Sporthäusern wieder profitabel und zukunftsfähig zu machen. Leider muss ich Ihnen sagen, dass ich für »Karstadt Sport« in Hamburg nicht optimistisch bin – trotz der Umbauten, die dort im Moment mit sicherlich hohen Investitionskosten durchgeführt werden. Denn mit Ihrer Form der Warenpräsentation schrecken Sie zwei sicherlich nicht kleine Kundengruppen davon ab, bei Ihnen einzukaufen. Nicht nur alle Schalker, sondern auch die Fans der Schwarz-Gelben werden mit zustimmen, das das so nicht geht:

Ich wünsche Ihnen trotzdem alles Gute auf Ihrem beruflichen und privaten Weg, der Sie hoffentlich einmal in die Arena nach Gelsenkirchen führt. Im dortigen Fanshop werden Sie sehen, wie man Fußball-Fanartikel angemessen präsentiert.

Herzliche Grüße

Rainer Klute

Was fällt Euch auf?

a…die Kreditkarten tragen ein bisschen auf

b…Wenn man den Mund schließt, kommen weniger Fliegen rein?

c…Wir haben einen Präsi, der mal Gewichtheber war

d…Ihr  habt einen Lallo, der zu doof ist in eine Fotomontagekamera zu glotzen….

Wenn man keine Ziele mehr hat, sucht man sich neue

Die Schalke Filiale Hamburg wäre nicht eine der erfolgreichsten Niederlassungen innerhalb des Gesamt-Konzerns, wenn wir nicht auch aus der momentan suboptiamlen Situation gestärkt hervorgehen würden. So wurde gestern von Geschäftsführung, Betriebsrat und der gesamten (anwesenden) Belegschaft gemeinsam ein neues strategisches Ziel formuliert, welches die bisherigen Ziele (Schalke, Schalke und Schalke) hervorragend ergänzt und die Motivation der gesamten Filiale auch in für Schalke schlechteren Zeiten hoch halten wird:  Die Uhr muss weg.

„Nicht zuletzt sorgt der spezielle Bezug zur Hansestadt dafür, die Identität der Schalker Filiale Hamburg weiter zu stärken“, erläutert Filial-Philosoph R. begeistert. „Ich hätte mir bei der Formulierung eine Alliteration gewünscht, aber die Transferperiode auch dafür ist ja schon vorbei“, zeigte sich J. vom Schlüssel- und Wachdienst leicht enttäuscht. „Trotzdem stehe ich natürlich inhaltlich voll hinter der Zielsetzung!“

Der große erste Vorsitzende F. zeigt sich äußerst zufrieden: „Toll, wie ich die Filiale im Griff habe! Solch einstimmige Beschlüsse – so etwas hätte es früher nicht gegeben. Oder vielleicht doch?…“

Keine Namensänderung

Auf der gestrigen Aktionärsversammlung der Schalker Filiale Hamburg wurde mit großer Mehrheit ein Antrag abgelehnt, den Namen in „Samsung Filiale Hamburg“ zu ändern. Man wolle nicht ein Teil der Seele verkaufen, sondern vielmehr tolle Autoaufkleber, so Filialleiter Frank L. Aktionärschützer begrüßen diese Entscheidung, die die Bedeutung der Schalker Filiale Hamburg gerade für Kleinanleger (90% der Aktien sind in Besitz der Filialmitarbeiter) festigt.