Kategorie-Archiv: Spielberichte

Fanfest 2015 Reloaded

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Vielen Dank an alle, die vor Ort waren: Hunderte Schalker, die Kumpelkiste-Mitarbeiter, Martin Max (der Richtige, nicht der hier) und alle beim FC St. Pauli, die unser Fanfest ermöglicht haben!

Und vielen Dank an Leroy Sané.

Filiale vs. Club

Leistungsgerecht 37 – 37 endete das freundschaftliche Duell zwischen der Schalker Filiale Hamburg und den Clubfans Norddeutschland in der „Aol Arena“ im Sportpark Öjendorf.

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Dank an die Clubberer für Orga! Hier der Link zu ihrem Bericht über das Spiel.

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AchtelFILIAAAALE!

Erst im Achtelfinale endete der Siegeszug der Schalker Filiale Hamburg beim vom SFCV organisierten Turnier in der legendären Glückaufkampfbahn. Hier ein kurzer Bericht von Johannes:

Wir hatten unheimlich viel Spaß, gutes Wetter, mit der GAK eine historische Spielstätte und sogar über weite Strecken sportlichen Erfolg! ;)

Aber eins nach dem anderen. Wir hatten uns schon Freitag auf den Weg nach GE gemacht und dort den Abend gemütlich bei McFit ausklingen lassen. Am nächsten morgen trafen wir uns nämlich schon um 9:15 an der GAK. In unseren neuen Trikots kam auch der sportliche Erfolg und so gewannen wir unsere ersten 04 Spiele. Im fünften Spiel mussten wir uns leider den Flensburgern knapp aber verdient geschlagen geben. Wir hatten leider einfach zu offensiv gespielt und uns dumme Konter gefangen. Als Gruppenzweiter ging es ins 1/16-Finale, welches wir knapp gewannen. Doch im Achtelfinale war dann Schluss. Die Spielstärke der Gegner konnten wir durch unseren Kampfeswillen einfach nicht mehr kompensieren…

Was wir aber besonders abseits des Platzes für ein Feedback zur Filiale bekamen war der wirkliche Erfolg des Tages! In unzähligen Gesprächen wurden wir immer wieder auf die Filiale, die geilen Fanfeste, unsere unheimliche Präsenz im In- und Ausland und auf vieles mehr angesprochen. Sogar der Bosch-Bus hat uns zu einer gemeinsamen Tour eingeladen :D und auch sonst haben wir viele neue Schalker kennen gelernt.

Fazit: Die Filiale kann sich überall sehen lassen.

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Zu Gast bei der Filiale / Zu Gast in Wolfsburg

Ein Pianist mit exklusiv Konzert im Metronom, eine Polonaise durch die Regionalbahn zwischen Uelzen und Gifhorn und eine Abiturientin, die am Samstagmittag eigentlich nur in ruhe im Wagon arbeiten wollte, plus eine tolle Leistung des Schalker Teams Auswärts. Das alles klingt wie ein Fantasieroman aus der Feder von J.R.R. Tolkien, ist aber in Wirklichkeit mein erster Trip mit der „Filiale“ gewesen. Vorweg kann ich sagen: geile Truppe! Ich kam neu in eine Gruppe aus 13 Leuten und da weiß man ja nie, wie das so wird. Aber das Wohlfühlen bei den Filialisti wurde mir mehr als leicht gemacht. Gestartet sind wir um 09:50 Uhr mit dem Metronom von HH aus. Nach nicht einmal 15 min wurden wir dann von einer jungen Dame gebeten, doch bitte leiser zu sein, da sie am Laptop arbeiten müsse. Wir waren baff! Sollte die working class und Schalke nicht zusammenhalten? Ist ja nicht so, dass wir hier zum Spaß wären! Nach dem ersten Schock ging die Reise aber ohne weitere Zwischenfälle weiter, dank seltsam blecherner Brötchen (Dosen inkognito in der Brötchentüte, weil Alkoholoverbot im Zug) und der vorzüglichen Apfelschorle Marke „Eigenmischung“ (Zitat: “Da ist aber schön viel … ähm … Apfel drin“) waren alle gut gelaunt. Nach dem Umstieg auf die Regionalbahn in Uelzen verdunkelte sich allerdings die Laune bei einer Person gewaltig: Wir zogen mal wieder nichts ahnend per Polonaise durch sämtliche Wagons, wie man das eben so macht, und wen passieren wir unterwegs? Unsere working class Lady! Fleißig am Laptop, wie ein Bienchen im Frühling. Im vorbeigehen entsprang mir ein mitfühlendes „ Is’ nich’ dein tach heute, was?“ und ich erntete ein frohlockendes „Boah lass mich!“ Da entstand spontan eine große Liebe zu uns Schalkern. Wir wiederholten die Polonaise noch zweimal und bald wurde aus unserem Wagon der offizielle Schalketreffpunkt für alle weiteren Fans, die dazu stiegen. In Wolfsburg angekommen, genossen wir die sagenhafte Metropole in vollen Zügen und machten uns schweren Herzens auf ins Stadion und ließen die Schönheit der Innenstadt hinter uns. Wir ahnten ja noch nicht, was uns im Stadion erwarten würde. Schalke auswärts ist ja immer so eine Sache für sich. Doch kurz gesagt: Es wurde ein Heimspiel. Da die Wölfe aktuelle keine aktive Supporter Gruppe haben, blieb es in den 90 Minuten bei vereinzelten „VFL VFL“ Rufen. Das 4-1 war mehr als verdient und der Hunter wurde nach seinem Tor mit lauten „Huntelaar, Huntelaar“ rufen bejubelt. Gänsehaut pur. Man konnte den Stein, der ihm vom Herzen gefallen ist, bis an die Fließbänder im VW Werk hören. Bastos animierte die Fans per Armbewegungen während des Spiels und Jones applaudierte, als nach dem Spiel die Kurve „schei… BxB“ skandierte. Alles in allem hat man das Gefühl, dass es zwischen Team und Fans wieder passt. Die Rückfahrt war gespickt mit ausgelassener Stimmung, aber unspektakulär. Die Reisestrapazen machten sich dann doch bemerkbar bei allen. Na ja, da war noch dieser Fisch, der vom Haken gelassen wurde… aber das ist eine andere Geschichte. Ich übe derweil den Dreiklangakkord, um meinem Traumberuf ein Stück näher zu kommen. Oder habt ihr euch noch nie gefragt, wer das Klavier im Metronom spielt, welches die nächste Haltestelle akustisch ankündigt? Wir sind uns seit Samstag sicher: Da sitzt einer im Frack am Flügel im Zug. Anders geht’s nicht. Traumjob! Pliiing, Pliiing, Pliiiiiing….

Blau Weißer Gruß,

Marcel Lindenau

 

jeden rechtschreibfehler den du findest, kannst du behalten.

Um…

Um in Mainz noch vor dem Spiel genügend Zeit zu haben, fuhren Roman, Holger (der Verfolger) und ich (Johannes) bereits um 6.04 Uhr vom Hamburger Hauptbahnhof mit dem Auto in Richtung Süden. In einem zügigen Tempo fuhr Holger den Wagen und tranken Roman und ich das frische Veltins. Da wir uns mehr auf die Schalke-Lieder konzentrierten als auf die Straße, verpassten wir doch glatt drei mal die Ausfahrt…

Um 10:30 Uhr kamen wir dann doch noch wohlbehalten am Hotel an, wo wir erstmal den Rewe-Kühlschrank plünderten, um unseren zu füllen. Wir machten es uns gemütlich und beglückten die Zimmernachbarn akustisch mit Schalke-Liedern. Unsere Nachbarn waren nämlich die offiziellen Spielbeobachter von Galatasaray, welche vergebens versuchten, sich noch ein wenig auszuruhen. 

Um 13.00 Uhr zogen wir zum Stadion, wo die Stimmung der Schalker sich mal wieder selbst übertraf. Nach dem Abpfiff ging es wieder zum Hotel. Hier wurden die restlichen Biervorräte vernichtet und mancherlei verrückte Dinge gemacht, die uns wenig Lob und viel Kritik einbrachten.

Um 22.00 Uhr fuhren wir mit dem Bus in die Mainzer Innenstadt, wo wir die Nacht quasi zum Tag machten. Leider lernten wir im Bus mal wieder die falschen Leute kennen, welche uns „Unwissende“ dann in eine Schwulen-Bar mitnahmen. Hier verweilten wir allerdings keine 04 Minuten, sondern zogen in den nächsten Club.

Am nächsten Morgen standen wir schon um 8.30 Uhr auf, um das Frühstücksbuffet zu verifizieren. Gut gesättigt ging es dann wieder nach Hause und wir dachten nur: Dienstag gehts wieder los. Ab nach Istanbul!!! Juhu! :)

geschrieben von Johannes

1.200 km ohne Happy End!

Was bleibt zu berichten von der Reise zum Dorfverein?

Ein Spiel, dass man nicht gesehen haben muss. Ein Schiedsrichter den man besser auch nicht gesehen hätte. Alkoholfreies Bier im Stadion, Fans die man nicht hört, ach ja.. rauchfreies Stadion :-).

Was bleibt? Unsere Kurve, die 90 Minuten unterstützt hat, eine gut platzierte Fahne und ein Uchida, der sich nach dem Spiel von uns mit einer Verbeugung verabschiedet hat.

Ach ja, die Pommes machen die auf dem Dorf wirklich lecker…

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Bilder und Text: Jörgen

Schalke Calling

Was gibt es schöneres aus Auswärtssiege im Europapokal? Gerade wenn das Spiel in einer so geilen Stadt wie London stattfindet, in welche man sogar per Luxusflieger Ryanair schon für wenig Geld hinkommt, ist es für mich als Student ein MUSS!

Tag 1: „Lecker Bierchen“

Da wir die günstigste Variante der Flüge genommen hatten, ging es Montagabend erst um 21:40 für Jenn, Kristina, Roman und mich (Johanens) von Bremen aus los. Schon auf der Fahrt zum Flughafen wurde trotz Alkoholverbot das eine oder andere Bier vernascht. Und weil es uns so gut schmeckte, ging es fröhlich im Flughafen und im Flugzeug weiter. Die Menschen an Bord waren unheimlich nett und freuten sich über die pausenlose akustische Unterhaltung. Es wurden viele Schalke-Lieder präsentiert und auch zum ersten Mal das neue Filial-Lied gesungen! Dies ließ uns auch die Verspätung von 1,5 Stunden vergessen. Nur Roman ließ sich im Flieger nicht mehr begeistern – er ignorierte unsere Gesänge und schloss sich mit den Worten „Das ist doch zum Kotzen!!!“ in der Toilette ein. Am Flughafen angekommen wurden wir sogar durch den VIP-Ausgang gelassen und sparten uns dadurch eine lange Wartezeit am Zoll. Weiter ging es mit kaltem Bier und Würstchen in Richtung Hotel. Hierfür wählten wir den Bus, welcher Roman und mich um 2:00 Ortszeit am wunderschönen Hotel absetzte. Jenn und Kristina hatten am falschen Ende gespart und surften auf der Couch eines jungen Mannes, welcher zwar sehr nett war, aber leider die letzten 10 Jahre vergessen hatte zu putzen. Kann ja jedem mal passieren!!!

Tag 2: „Schnitzeljagd durch London“

Die innere Uhr trieb uns schon um 8:00 raus. Bei einem leckeren Frühstück wurde der erste Tag rekonstruiert und der zweite Tag geplant. Dank der zentralen Lage des Hotels waren die Wege kurz. So wurde kurz eingekauft und dann ging es auch schon los in die Stadt. Unser wichtigstes Ziel: Gute Fotos mit der Filialfahne vor den Sehenswürdigkeiten. Doch leider hatten die Mädels das schöne Fähnchen und so zogen wir erst mal ohne Fahne, aber dafür singend durch die Stadt. Nachdem wir Jenn und Kristina getroffen hatten, wurden dann doch noch schöne Fotos vor Objekten wie dem Big Ben, der Tower Bridge, dem Buckingham Palace, etc. gemacht. Abends ging es noch gemeinsam zur James-Bond-Premiere, wo die wichtigsten Stars anwesend waren und sich kreischende Teenies um Autogramme kloppten. Pünktlich um 19:04 fand schließlich das Abschlusstraining im Stadion statt. Die Fahne wurde platziert und war auch in TV-Vorberichten zu sehen. Beendet wurde der Tag in einem Pub, wo sich einmal wöchentlich alle Couch-Surfer treffen. Bei ein paar Bierchen wurde über den Sinn des Lebens und andere Themen in mehr oder weniger gutem Englisch gesprochen. Da sich die Pubs ab 23:00 leeren, fuhren wir für deutsche Verhältnisse schon früh nach Hause. Der nächste Tag beinhaltete schließlich wichtige Veranstaltungen, für die wir viel Kraft brauchten.

Tag 3: „Who the Fuck is Arsenal London???”

Diesmal schliefen wir aus und fuhren nach einem kurzen Frühstück wieder in die Stadt. Da wir aber schon das wichtigste gesehen hatten und keiner von uns mehr große Lust auf Sightseeing hatte, fuhren wir schon um 13:04 in den Pub „The Boot“, welcher vom „Schalke Fanclub UK“ gemietet wurde. Hier trafen Roman und ich auf Petra und Jörgen sowie Jenn und Kristina, welche dem Mannschaftshotel noch einen kurzen Besuch abgestattet hatten. Da noch nicht viel los war, tranken wir zusammen ein gemütliches Bier, erstellten eine Playlist mit Schalke-Musik und sorgten damit für ordentlich Stimmung in dem Laden, welcher um 15:04 rappel voll war. Zwei Stunden später ging es zum Treffpunkt in den Finsbury-Park und von dort aus per Marsch zum Stadion. Alles blieb soweit ruhig und wir kamen pünktlich im Stadion an, wo wir sofort die Fahne platzierten. Über das geile Spiel, die Wahnsinns-Stimmung und das wunderbare Ergebnis muss an dieser Stelle wohl nichts mehr geschrieben werden. Nach dem Spiel wurden im Pub noch ein paar Bierchen verhaftet und dann ging es für Roman und mich schon per Bus zum Flughafen, wo wir noch 04 Stunden auf denRückflug warteten. Hundemüde kamen wir schließlich mittags in Hamburg an. Für mich ging es in Schalke-Klamotten direkt in die Vorlesung und für Roman sofort ins Bett.

Es war mal wieder eine geile, unvergessliche Fahrt! Danke an alle, die erfolgreich zu Hause die Daumen gedrückt haben, danke an alle, die dabei waren und mit denen wir viel Spaß hatten und danke an unseren FC Schalke 04, welcher nicht nur ein gutes Spiel abgeliefert, sondern mal wieder gezeigt hat, dass er der geilste Club der Welt ist!

geschrieben von Johannes

Mein erstes Derby

Drei Knappen der Filiale (Johannes, Tino, Basti) machten sich am Samstag auf unterschiedliche Arten auf in Richtung Ruhrgebiet. Das Ziel war Block 59, Reihe 41, der Nordkurve des „Gastgebers“. Aus verschiedenen Gründen stellte es sich als schwierig heraus.

Auf die Details möchte ich an dieser Stelle verzichten, da die Medien das zur Genüge beleuchtet haben!!

Für mich ging es mit dem Vize und dessen Eltern von Tostedt aus um 08:04 mit dem Auto los. Der erste Halt nach nur 500m diente der Getränkeaufnahme. Von da an ging es dann ohne nennenswerte Ereignisse bis nach Wattenscheid (09). Dort angekommen, gab es bei Oma Knicker eine Kleinigkeit zu Essen.

Nächstes Etappenziel: „Hauptbahnhof GE“. Ich wusste gar nicht, dass es in NRW so viel Polizei gibt. Auch hier erst einmal checken der Getränkepreise. Und auch ein paar alte/neue Bekannte gesellten sich dort zu uns, z.B. Jannis!!

Um 13:04 Uhr setzte sich dann der Sonderzug mit uns an Bord in Bewegung. Auf halber Strecke zwischen Gut (04) und Böse (09) ließ man uns 45 Minuten in der Sonne schmoren, am S-Bahnhof Stadion weitere 30 Minuten. Von dort bis ins Stadion ähnelte die Szenerie den Krawallen vom 1.Mai.

Die 97 Minuten (Dank an den Schiri) Fußballspiel ließen unsere Herzen Freudensprünge machen.

An dieser Stelle möchte ich auch zum Ende kommen, denn bedingt durch das ein oder andere Bierchen fehlt mir der Schluss (Dank an Waldemar Hartmann).

Was soll ich auch noch großartig sagen, außer

Derbysieger, Derbysieger, Hey, Hey.

 

Geschrieben von Basti.

„Na, wer bist denn Du???“

Noch etwas müde, aber dennoch voller Tatendrang und Vorfreude auf das Spiel unserer Mannschaft beim SV Greuther Fürth machte sich eine Abordnung der Schalker Filiale Hamburg (Stephan, Claudia, Petra und Jörgen) pünktlich um 08.04 Uhr auf den langen Weg über die Autobahnen dieser Republik.

Nach dem Motto zu viert nach Fürth für den S04 bestritten wir Kilometer um Kilometer um, nach einer kurzen Rast zum Auffrischen des Proviants und zur Befriedigung anderer menschlicher Bedürfnisse, gegen 14.04 Uhr in der beschaulichen Stadt Fürth anzukommen.

Ein Boxenstopp an der Hotelbar, an der schon einige blauweiße Anhänger standen und dann ab in die Altstadt von Fürth. Leider war diese zu der Zeit noch oder schon ziemlich tot. Ein abgebauter Wochenmarkt und ein leider schon dem Ende zugehendes Fest des Altstadtvereins war alles was wir finden konnten. Gut, da gab es für die Schalker Fans wenigstens noch ein Freibier… Das Fass musste leer werden!!! Restaurants hatten größtenteils noch geschlossen und zu McDonalds wollten wir dann doch nicht.

Überall liefen die blauweißen Fans herum und versuchten eine Möglichkeit zu finden das eine oder andere Getränk und/ oder vielleicht auch etwas feste Nahrung zu sich zu nehmen.

Wir jedenfalls machten uns schnell auf den Weg Richtung Stadion, in der leisen Hoffnung dort ein paar Stadionkneipen und noch mehr Gleichgesinnte zu finden.

Alles richtig gemacht, denn dort angekommen labten wir uns geradezu an fränkischen Spezialitäten wie Würstchen und Bier.

Wie vom Fanclubverband angekündigt, bekamen alle Fanclubs dann zwei Stunden vor Spielbeginn die Möglichkeit ins Stadion zu gehen um die Fahnen und Banner in diesem netten Stadion möglichst günstig zu platzieren. Alle haben gesehen, dass der Schalker Filiale dies hervorragend gelungen ist!!! Das lag zum einen an der guten Orga der Ordner vor Ort, zum anderen aber auch an dem beherzten Eingreifen von Petra und Jörgen, die sich aus dem Schalker Block direkt (erlaubten) Zugang zum Innenraum verschafften und in Nullkommanichts die große Fahne neben das Tor hingen. Sehr geil…

Und dann kam er… der Stadionsprecher… ein fränkischer Traum….

Eine Stimme zum Weglaufen…und… er hatte leider viel zu sagen…Als einige Kinder ins Stadion einliefen, die Fürther Racker oder so…. wurde ein Kind mit den Worten … „Na, wer bist denn Du???“ derart eingeschüchtert, dass wir uns nur noch an der Kopf fassten und kurz darüber nachdachten uns Zigarettenstummel o.ä. in die Ohren zu stecken, damit man den nicht mehr hört. Ich dachte immer der Sprecher von Hertha sei schlimm… Die Krönung war allerdings das Vorlesen die Mannschaftsaufstellung. Mit vollem Körpereinsatz (er fiel u.a. auf die Knie)… Sowas engagiertes hatten wir bis dato noch nicht gesehen!!

Zum Spiel selber ist eher wenig zu sagen… Erste Halbzeit naja… Aber dann doch noch ein verdienter Sieg der Königsblauen nach einem tollen Tor vom Draxler und einem auch sehenswerten Treffer vom Holtby…Stimmung im Block war gut. Es wurde viel und laut gesungen. Hat man ja auch wahrscheinlich im TV gehört…Asamoah und Büskens wurden aber besonders gefeiert! Nicht nur unsere Mannschaft, sondern auch der Gerald bedankte sich artig vor den mitgereisten königsblauen Anhängern.

Nach dem Sieg isst es sich am besten… so suchten wir uns noch ein fränkisches Restaurant und genossen die Spezialitäten, wie z.B. Schäufele…(?) und Zirndorfer Kellerbier!

Am Sonntag ging es nach einem sonnigen Frühstück auf der Terrasse zurück nach HH, wo wir gegen 20.04 Uhr, nach kulturellem einstündigen Stopp in Göttingen (Altes Rathaus und Gänseliesel angesehen/ getrunken und Eis gegessen) glücklich wieder gelandet sind.

BWG Claudinha

Countdown in Fürth

04 Filialisten, 3 Punkte, 2 Tore, 1 perfekte, TV-gerechte Bannerplatzierung.

Augsburger Kuppenpiste

Nach 4 Monaten endlich mal wieder ein Heimspiel! Mit freudiger Erwartung und mit vollem Auto ging es ab Rade Richtung Arena gegen die Pupsburger Augenkiste. Vertreten waren alle Altersgruppen, von ganz jung über in den besten Jahren bis zu fast Rentner. Nach einer problemlosen Fahrt und einem Zwischenstopp beim Restaurant „Zum goldenem M“ wurde erstmal der Fanshop aufgesucht. Nachdem man wieder ein halbes Monatsgehalt ausgegeben hatte, wurde das Stadion geentert. Jetzt kam die neue Filialfahne ins Spiel. Strategisch günstig für die Choreo in Block 34 positioniert, da wird sie in Zukunft öfter zu sehen sein. Nach einem glanzlosem aber verdientem Sieg und der Premiere unseres neuen Superstars gab es noch ein Massentreffen vor Block K. Aufgrund der anderen Ergebnisse (Lüdendenscheid und HVV) und des Tabellenstandes verlief die Rückfahrt ereignislos aber ausgesprochen fröhlich.

Autor: Frank D.

 

Nach einer gefühlten Ewigkeit ging’s am 26.08.2012 endlich wieder los für uns und die Mannschaft…

Hannover gegen Schalke. Man war das aufregend. Mit dem Zug sind 13 Filialisten um 11:50 Uhr in Richtung Hannover gestartet. Wir hatten gerade unsere Plätze eingenommen, da traten auch schon die Knappen vom Eutiner Fanclub in Erscheinung. In unserem blau-weißen Abteil stieg die Stimmung, trotz der starken Unterhopfung, bedingt durch das Alkoholverbot im Metronom. Aber der ein oder andere hatte ja sein „alkoholfreies“ Jever.

Der Schein trügt.

Auf halber Strecke zwischen Hamburg und Hannover lag der „Hundertwasser-Bahnhof“ von Uelzen. „Leider“ konnten wir uns diesen nicht so genau anschauen, da wir nur wenig Zeit zum Umsteigen hatten. Um 14.15 Uhr in Hannover angekommen, wurden wir herzlichst von unseren blau-weißen Brüdern und Schwestern begrüßt. Dann erst mal sammeln unterm „Schwanz“. Danach ging der Großteil in Richtung Stadion mit Zwischenstopp im „Waterloo“ auf eins, zwei, drei Hopfenkaltschalen. Das Bier war gut, nur wir mussten aufpassen, dass wir nicht an den Bänken und Tischen „kleben“ blieben. Aber Gott sei Dank fing es dann noch an zu regnen, so dass sich das mit dem „kleben bleiben“ von allein erledigte. Weiter ging es zum Stadion.

17:30 Uhr Anpfiff – Wahnsinn: Auf geht’s, Schalke! Ca. 10.000 Blau-Weiße haben die AWD Arena zum Hexenkessel gemacht.

Neunzig Minuten Kampf; zwei tolle Tore vom Hunter und Lewis. Vor lauter Freude gab es sogar „Oberkörper frei“. Namen werden hier aus Datenschutzgründen nicht genannt. Eine Bemerkung am Rande dazu: es sah gut aus.

Zum Spielende gegen 19:15 Uhr stand leider trotzdem nur ein 2:2 auf der Anzeigentafel. Es half alles nix, wir mussten zum Bahnhof zurück, um um 20:40 Uhr die Heimreise Richtung Hamburg anzutreten. Wieder im blau-weißen VIP-Abteil angekommen, war die Stimmung trotz des Ergebnisses sehr ausgelassen und fröhlich. Es wurden Anekdoten aus dem Leben hoch und runter philosophiert und auch die „Neuen“ (Anwärter auf eine Mitgliedschaft) haben sich gut in das Team integriert. Nach einem aufregenden Tag, mit allem was eine Auswärtsfahrt zu bieten hat, kamen wir um 23:01 Uhr wieder am Hamburger Hauptbahnhof an. Nach einer herzlichen Verabschiedung gingen wir unserer Wege. Auf ein baldiges Wiedersehen.

BWG der Berichterstatter Basti

Saisonabschluss

Bremer Eindrücke. Gesammelt von Tino.

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Bilder vor allem von Johannes.

»FC Twente uitgeschakeld in Europa«

Fotos von Jörgen; Text folgt.

Rauten (Episode I)

Die erste Entäuschung war schon auf dem Hinweg nach GE: So wenig Rauten-Autos auf der Autobahn… sind wohl schon etwas mutlos. Waren ja dann auch nur eine kleine Gruppe im Stadion. Da aber eine nette kleine Choreo und doch ein ordentlicher Support… bis wir irgendwie drei Tore geschossen hatten und den Jungs die Stimmung dann doch verging.Der HVV-Support war dann nicht mehr so nett, aber immerhin bis zum Abpfiff.

Eine etwas sonderbare erste Hälfte. Die HVV versucht Fußball zu spielen und wir machen drei Tore, oder wie der Hamburger sagt: Törre. Die zweite sparen wir uns.
Zu ihren Fans wollten die HVVler dann auch nicht mehr… Traurig, traurig. Wir sangen dann noch etwas von Pauli und zweiter Liga, aber da waren die auch schon alle wech und auf der Autobahn zurück, waren sie auch nicht mehr gesehen.

Text von Jörgen, Bilder von Jörgen und Frank D.

München – keine Reise wert?

Mal wieder hab ich mich in meine alte Heimat hoffnungsvoll auf den Weg gemacht. Hab ich doch schon so manchen Schalker Sieg gegen die Bauern in MUC gesehen.
Immer wieder begeisternd, wie viele Schalker vor Ort waren. Waren es Freitag einige wenige, so dominierte Samstag königsblau die Innenstadt und die zentralen Kneipen. Eindeutiger Sieger waren wir im Augustiner am Marienplatz, das ich für nächstes Jahr als Treffpunkt nur empfehlen kann. Circa 300 Schalker waren vor Ort und sorgten für entsprechende Stimmung. Hofbräuhaus ist nicht empfehlenswert, da wird man – habe ich gehört – beim Absingen von Fan-Liedern ‚rausgeschmissen.
Auf die Feier der Isar Schalker Sonntag früh hab‘ ich es nicht geschafft…. naja, der Samstag… soll aber sehr gut organisiert gewesen sein. Sogar mit Trachtenkapelle!
Zum Spiel nur kurz: Anfangs sah es so aus, als könnten wir was reißen und dann ging’s bergab (Obi!). Über die bayerischen Trauerfans will ich auch gar nichts groß schreiben – da zwar anwesend, aber blass und leise.
Unser Support war stark und laut! Schade, dass unseren Spielern am Schluss so die Luft ausging.
Also München als Stadt und innerdeutsches Schalker Begegnungszentrum (inklusive der Südtiroler) ist eine Reise wert – nächstes Mal holen wir auch wieder die drei Punkte!
Text & Bilder von Jörgen